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Wer ist der Künstler? Die KI oder der PROMPTER?
Wer ist der Künstler bei KI-generierten Bildern?
In
den
letzten
Jahren
haben
künstliche
Intelligenzen
beeindruckende
Bilder
erzeugt,
die
auf
den
ersten
Blick
wie
klassische
Kunstwerke
wirken.
Landschaften
im
Stil
alter
Meister,
futuristische
Städte
oder
hyperrealistische
Porträts
–
all
das
kann
heute
innerhalb
weniger
Sekunden
entstehen.
Doch
damit
stellt
sich eine grundlegende Frage:
Wer ist eigentlich der Künstler hinter solchen Bildern? Die KI oder der Mensch, der sie nutzt?
Auf
den
ersten
Blick
scheint
die
Antwort
einfach.
Schließlich
ist
es
die
KI,
die
das
Bild
berechnet
und
sichtbar
macht.
Doch
bei
genauerem
Hinsehen
wird
deutlich,
dass
die
Maschine
selbst
keine
kreative
Absicht
besitzt.
Eine
KI
hat
weder
Gefühle
noch
Vorstellungen,
keine
Erinnerung,
keine
Inspiration
und
keine
persönliche
Erfahrung.
Sie
folgt
lediglich
mathematischen
Modellen
und
Wahrscheinlichkeiten.
Das
eigentliche
kreative Konzept
entsteht daher nicht in der Maschine, sondern beim Menschen.
Der
Mensch
formuliert
den
sogenannten
Prompt
–
eine
detaillierte
Beschreibung
dessen,
was
entstehen
soll.
In
diesem
Prompt
stecken
Entscheidungen
über
Stimmung,
Stil,
Perspektive,
Farben,
Materialien,
Licht
und
Bildkomposition.
Ein
einfacher
Satz
kann
zwar
ein
Bild
erzeugen,
doch
ein
wirklich
ausdrucksstarkes
Ergebnis
entsteht
meist
erst
durch
eine
präzise,
kreative
und
oft
emotionale
Beschreibung. Genau hier beginnt der künstlerische Prozess.
Ein
guter
Prompt
ist
daher
weit
mehr
als
eine
technische
Eingabe.
Er
ist
eine
Art
kreatives
Drehbuch
für
das
Bild.
Der
Prompter
entscheidet,
ob
eine
Szene
melancholisch
oder
dramatisch
wirkt,
ob
sie
wie
eine
Filmszene
inszeniert
ist
oder
wie
eine
Modeaufnahme
aus
einem
Magazin.
Er
legt
fest,
welche
Elemente
enthalten
sein
sollen
und
welche
nicht.
Die
KI
setzt
diese
Entscheidungen
anschließend
lediglich um.
Dieses
Prinzip
ist
keineswegs
neu.
In
der
Kunstgeschichte
gab
es
schon
immer
Werkzeuge,
die
zwischen
Idee
und
Ergebnis
standen.
Eine
Kamera
erzeugt
ein
Foto,
doch
niemand
würde
behaupten,
die
Kamera
sei
der
Fotograf.
Ein
Pinsel
trägt
Farbe
auf
die
Leinwand
auf,
aber
der
Pinsel
ist
nicht
der
Maler.
Ebenso
erzeugt ein Synthesizer Klänge, ohne selbst Musiker zu sein.
Die
Rolle
der
KI
ähnelt
daher
eher
einem
hochentwickelten
Instrument
oder
einer
komplexen
Maschine.
Sie
kann
Bilder
generieren,
aber
sie
entscheidet
nicht,
warum
ein
Bild
entsteht
oder
welche
emotionale
Wirkung es haben soll. Diese Entscheidungen trifft der Mensch.
Hinzu
kommt
ein
weiterer
wichtiger
Aspekt:
Auswahl
und
Iteration
.
Wer
mit
KI-Bildgeneratoren
arbeitet,
erzeugt
selten
nur
ein
einziges
Ergebnis.
Oft
entstehen
viele
Varianten,
von
denen
nur
wenige
tatsächlich
überzeugen.
Der
kreative
Prozess
besteht
daher
auch
darin,
Ergebnisse
zu
vergleichen,
zu
verwerfen
und
den
Prompt
immer
weiter
zu
verfeinern.
Dieser
kuratorische
Schritt
ist
ebenfalls
Teil
der
künstlerischen Arbeit.
Damit
verschiebt
sich
die
Rolle
des
Künstlers
in
gewisser
Weise.
Während
früher
der
Schwerpunkt
stärker
auf
der
manuellen
Ausführung
lag,
liegt
er
bei
KI-generierter
Kunst
stärker
auf
Konzeption,
Steuerung
und
Auswahl
.
Die
kreative
Leistung
besteht
darin,
eine
Vision
zu
entwickeln
und
die
Maschine so zu lenken, dass sie diese Vision möglichst genau umsetzt.
Die KI generiert also die Pixel. Der Mensch generiert die Bedeutung.
Aus
dieser
Perspektive
lässt
sich
argumentieren,
dass
die
eigentliche
Autorenschaft
nicht
bei
der
Maschine
liegt,
sondern
bei
dem
Menschen,
der
die
Idee
entwickelt,
sie
formuliert
und
den
Prozess
steuert.
Die
KI
ist
ein
leistungsfähiges
Werkzeug
–
vielleicht
eines
der
komplexesten
Werkzeuge,
das
Künstler
je
zur
Verfügung
hatten
–
doch
ohne
eine
kreative
Intention
bleibt
sie
letztlich
nur
ein
System,
das Berechnungen ausführt.
Die
Diskussion
darüber,
wer
bei
KI-Bildern
als
Künstler
gelten
kann,
wird
sicher
noch
lange
weitergehen.
Doch eines scheint bereits heute klar:
Ohne menschliche Vorstellungskraft gäbe es keine Vision,
die eine KI überhaupt umsetzen könnte.